Krankheitsbilder wo ein

fitForm Pflegesessel hilfreich sein kann

  • Adipositas 
  • A.L.S. (Amyotrophisch-laterale-Sklerose)
  • Anamnese durch Impfschäden oder Medikamente
  • Apallisches Syndrom (Wachkoma)
  • Arthrose
  • Ataxie
  • Bandscheibenoperation
  • Bandscheibenvorfall
  • Bandscheibenvorwölbung
  • Bariatrie
  • Bechterew
  • Bechterewsche
  • Beckenvenenthrombosen
  • Beinveneninsuffizienz
  • Beinamputation
  • Blasenschwäche
  • CVA (Zerebral-vaskuläre Anfälle)
  • Cerebralparese
  • Chorea
  • Huntington
  • Degenerative Bandscheibenerkrankungen (Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung)
  • Denervierte Lähmung
  • Dekubitus
  • Dekonditionierung
  • Demenz
  • Erkrankungen aus dem Bereich der Beinveneninsuffizienz
  • Facettensyndrom
  • Fettleidigkeit (Obesitas)
  • Fibromyalgie
  • Gendefekt
  • Geriatrische Erkrankung
  • Huntington HMSN (Neurale Muskeldrophie)
  • Hernie (Bandscheibenvorfall)
  • Herzinsuffizienz
  • Hemiplegie
  • Hexenschuss
  • Hüftbeschwerden
  • Hüft-Totalprothesen
  • postoperative Begleitung nach Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes
  • Impfschaden
  • Sessel-Kostenübernahme durch das Versorgungsamt
  • Infantile ZerebralpareseIliosakralgelenk-Syndrom für Gesäßschmerz
  • Kinderlähmung
  • Kniegelenkversteifung
  • Krebserkrankung
  • Kolorektales Karzinom (Darmkrebs)
  • Leukämie
  • Lumbalgien
  • Lumboischialgie
  • Lymphstau im Bein-Beckenbereich
  • Monoplegie
  • Morbus Darier
  • Morbus Parkinson
  • Morbus Bechterew (Einsteifung der Wirbelsäule)
  • Morbus Huntington
  • Morbus Scheuermann
  • Morbus Sudeck
  • Morbus Pick (Frontotemporale Demenz)
  • Morbus-Price Elephantiasis
  • Morbus Crohn (Chronische Darmerkrankung)
  • Multiples Myelom (Krebserkrankung des Knochenmarks)
  • MS (Multiple Sklerose)
  • MCS (Multiple chemical sensitivity)
  • ME (Myalgische Enzephalomyelitis)
  • Muskelschwund
  • Muskelversteifung
  • Muskeldystrophie
  • Myotone Dystrophie (Muskelschwund)
  • Nierenkarzinom
  • Nierenzellkarzinom (NZK)
  • Niereninsuffizienz
  • Obesitas (Fettleidigkeit)
  • Oberschenkelamputierte
  • Osteochondrose (Knorpelschaden der Wirbelkörper)
  • Osteogenesis imperfecta (Glasknochen)
  • Osteoporose
  • Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs)
  • Parese
  • Parkinson
  • Pickwick-Syndrom
  • Prader-Willi-Syndrom
  • Prader-Labhard-Willi-Franconi-Syndrom
  • Prostatakrebs
  • Poliomyelitis
  • Postdiskektomiesyndrom
  • Postlaminektomiesyndrom
  • Posttraumatische Dystrophie
  • Pseudospondylolisthesis
  • Rheuma
  • Rheumatische Arthritis (R.A.)
  • Rückenschmerzen
  • Schlaganfall
  • Schleudertrauma (Peitschenhiebsyndrom)
  • SkolioseSpastische Lumbago (Hexenschuss)
  • Spatische Parese
  • Spastiken
  • Schleudertrauma (Peitschenhiebsyndrom)
  • Spinaler Muskelatrophie SMA
  • Spina Bifida (Offener Rücken)
  • Spondylarthrose
  • Spondylitis
  • Spondylolyse
  • Statische Wirbelsäuleninsuffizienz
  • Stiff-man-Syndrom SMS Muskelstarre
  • Flachrücken
  • Hohlkreuz
  • Rundrücken
  • Systemische Skeletterkrankungen
  • Varizen (Krampfadern) an Ober- und Unterschenkeln
  • Wachkoma
  • Wirbelgleiten Spondylolisthesis
  • Wirbelsäulenverformung
  • Wirbelsäulenmetastasen
  • Wirbelsäulenverkrümmung
  • Mehrfachbehinderung
  • Querschnittslähmung
  • Teillähmung

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Adipositas

In vielen Ländern der Erde gibt es seit Jahren und Jahrzehnten eine beinahe endemisch zu nennende Verbreitung des Phänomens Adipositas (Übergewicht / Dickleibigkeit / Fettsucht). Insbesondere in der westlichen Welt (Vereinigte Staaten von Amerika / Europa) sind die Zahlen von adipösen Menschen immens hoch. Zunehmend sind auch Kinder und Jugendliche von diesem Trend betroffen. Unter Adipositas versteht man ein zu hohes Körpergewicht, das durch einen übermäßig hohen Fettanteil verursacht ist. Die Erkrankung wird auch Fettleibigkeit genannt. Der hohe Fettanteil entsteht, wenn dem Körper - etwa durch eine kalorienreiche Ernährung - mehr Energie zugeführt wird, als er verbrauchen kann. Ob Adipositas vorliegt, lässt sich anhand des sogenannten Body-Mass-Index (BMI) feststellen. Das Krankheitsbild wird in drei Schweregrade eingeteilt. Dafür ist der BMI-Wert entscheidend. Adipositas ist mit einem Risiko weiterer häufig dauerhafter Erkrankungen verbunden.

Aus medizinischer Sicht müssen, um einen Körperzustand als Krankheit zu betrachten, folgende Aspekte überzeugend vorhanden sein:
· Ätiologie: Die Ursachen der Adipositas als Ungleichgewicht von Energieaufnahme und Energieverbrauch infolge Fehlernährung, körperlicher Inaktivität, Pharmaka und genetischer Determinierung sind inzwischen gut beschrieben.
· Pathologie der Adipositas: Vermehrung von Depotfett (subkutan und viszeral) sowie von ektopem Fett v. a. in der Leber, der Muskulatur und dem Pankreas
· Pathophysiologie der Adipositas: Mechanismen, die bei vermehrter Körperfettmasse andere Organe negativ beeinflussen, sind beschrieben, wenn auch nicht vollständig aufgeklärt. Produkte des Fettgewebes (Hormone, andere Substanzen) können auf vielfältige Art und
Weise zu Funktionsstörungen und Organschäden (z. B. Typ 2-Diabetes mellitus (T2DM), Polyzystisches Ovar-Syndrom, koronare Herzkrankheit, degenerative Gelenkveränderungen) sowie zu psychosozialer Beeinträchtigung führen. Ähnliche Bewertungen wurden kürzlich von der American Medical Association und der Association of Clinical Endocrinologists vorgenommen. In Übereinstimmung mit diesen
Einschätzungen kommt die Leitlinienkommission zu dem Schluss, dass Adipositas aus medizinischer Sicht als Krankheit einzuordnen ist.

Risiko für Morbidität bei Adipositas (WHO, modifiziert)

Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels (z. B. Insulinresistenz, abnorme Nüchternglukose, gestörte Glukosetoleranz, T2DM) Übergewicht bzw. Adipositas hängen mit Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels zusammen. In einer Meta-Analyse wird berichtet, dass ein erhöhter BMI einen wesentlichen
Risikofaktor für die Entwicklung eines T2DM darstellt. Die bei adipösen Personen erhöhte Körperfettmasse, insbesondere das viszerale Fett, geht üblicherweise mit einer Insulinresistenz einher und begünstigt die Entwicklung eines T2DM [26]. Ca. 80 % der T2DM-Fälle können auf Adipositas zurückgeführt werden.
· Dyslipoproteinämie (niedriges HDL-Cholesterin, Hypertriglyzeridämie, vermehrte kleine dichte LDL-Partikel)
In der Studie von Sattar et al., 1998 und im WHO-Bericht, 2000 wird gefolgert, dass Adipositas eng mit Fettstoffwechselstörungen, insbesondere erhöhten Triglyzeriden und niedrigem HDL-Cholesterin, zusammenhängt. Dieser Zusammenhang wird auch in Deutschland in der PROCAM-Studie belegt.
· Hyperurikämie/Gicht Personen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Hyperurikämie und einer Gicht
· Störungen der Hämostase
Die Adipositas ist mit einer Beeinträchtigung der Fibrinolyse und einer Störung der Blutgerinnung assoziiert.
· Chronische Inflammation
Einige Sekretionsprodukte des Fettgewebes weisen inflammatorische Eigenschaften auf, welche die Insulinwirkung beeinträchtigen und die Entwicklung von atherosklerotischen Prozessen begünstigen.
· Kardiovaskuläre Erkrankungen (z. B. Koronare Herzkrankheit (KHK), Schlaganfall, arterielle Hypertonie, Herzinsuffizienz, linksventrikuläre Hypertrophie, Vorhofflimmern, venöse Thromboembolien, pulmonale Embolien) Mit zunehmendem BMI steigt das Risiko für die Entwicklung einer Hypertonie. Eine Vermehrung des viszeralen Fettgewebes ist besonders eng mit einer Hypertonie assoziiert. Die Adipositas stellt einen Risikofaktor für die KHK dar und geht mit erhöhter kardiovaskulärer Mortalität einher. Enger als mit dem BMI ist die KHK mit der abdominellen Adipositas vergesellschaftet. Überzufällig häufiger entwickelt sich eine Herzinsuffizienz, Folge einer KHK und/oder Hypertonie, in der Framing Häm-Heart Study bei adipösen Frauen und Männern als bei normalgewichtigen Personen. Ist bei adipösen Patienten bereits eine KHK oder Herzinsuffizienz vorhanden, verbessert die Adipositas die Prognose hinsichtlich der kardialen und Gesamtsterblichkeit ("obesity paradox"), wie in einem systematischen Review
und in einer Meta-Analyse gezeigt wurde. Übergewichtige und adipöse Personen haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines ischämischen sowie eines hämorrhagischen Schlaganfalls.
In einer Meta-Analyse wird zudem ein erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern bei adipösen Personen berichtet.
In einer Meta-Analyse wird gefolgert, dass bei Frauen mit einem BMI ≥ 25 kg/m2, die oralen Kontrazeptiva einnehmen, ein erhöhtes Risiko venöser Thromboembolien vorliegt.



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Innerer Nervosität und Unruhe

Krankheiten mit diesem Symptom:

Bei Morbus Parkinson sterben bestimmte Nervenzellen im Gehirn ab. Patienten können sich nur noch verlangsamt bewegen, die Muskeln werden steif. Arme und Beine beginnen in Ruhe zu zittern. Viele Patienten bekommen auch Probleme beim Denken und Werden dement. Lesen Sie hier: Was ist Parkinson genau? Wer ist betroffen? Wie äußert er sich? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Psychose ist ein Überbegriff für schwere psychische Störungen, bei denen die Betroffenen den Bezug zur Realität verlieren. Dabei nehmen sie sich selbst und ihre Umwelt verändert wahr: Typische Anzeichen für eine Psychose sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Zudem können sich Störungen im Denken und in der Motorik entwickeln. Erfahren Sie hier alles Wichtige zum Krankheitsbild der Psychose.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) produziert die Schilddrüse zu große Mengen der Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Dies äußert sich zum Beispiel in Unruhe und Nervosität, Gewichtsabnahme trotz Heißhunger und schnellem Herzschlag. Die Hyperthyreose ist eine häufige Krankheit. Sie betrifft vor allem Frauen und ältere Menschen. Lesen Sie hier alles Wichtige zu Symptomen, Ursachen, Diagnose und Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion.

Das Fatigue-Syndrom bezeichnet ein Gefühl von anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Es beeinträchtigt das Leben der Betroffenen nachhaltig und lässt sich auch durch viel Schlaf nicht beseitigen. Anders als die eigenständige und seltene Erkrankung des Chronischen Fatigue-Syndroms ist das Fatigue-Syndrom eine Begleiterscheinung chronischer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma und HIV/Aids oder Folge außergewöhnlicher Belastungen wie Chemotherapien. Lesen Sie hier alles Wichtige über das Fatigue-Syndrom.

Eine Anpassungsstörung kann nach belastenden Lebensveränderungen, wie zum Beispiel einer Trennung auftreten. Die Betroffenen leiden unter Ängsten und depressiven Verstimmungen und haben Schwierigkeiten, ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzukommen. Im Unterschied zu anderen psychischen Störungen ist die Anpassungsstörung in der Regel zeitlich begrenzt.

Die Manie ist eine psychische Erkrankung, bei der das Gefühlserleben und die Gefühlswelt der Betroffenen gestört sind (affektive Störung). Klassische Anzeichen einer Manie sind ein übermäßiges und unbegründetes Hochgefühl, das mit einem übersteigerten Selbstwertgefühl, einer maßlosen Aktivität, Rastlosigkeit und der Gefahr, sich selbst und anderen Schaden zuzufügen, einhergeht. Dieser Zustand kann innerhalb weniger Sekunden in Gereiztheit umschlagen. Lesen Sie hier alles Wichtige zur Manie - Symptome, Ursachen, Behandlung und Prognose.

Die Wernicke-Enzephalopathie ist eine Erkrankung des Gehirns, von der in der Regel Menschen mit einer Mangelernährung betroffen sind. Häufig sind dies Alkoholkranke oder Menschen mit gestörtem Essverhalten. Zu den möglichen Symptomen einer Wernicke-Enzephalopathie zählen unter anderem Unruhe, Desorientiertheit sowie Koordinations-, Gedächtnis- und Sehstörungen.

Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht, wenn sich ein Blutgefäß des Herzmuskels (Herzkranzarterie) verschließt. Der Muskel ist dann von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten und kann seine Arbeit nicht mehr verrichten. Ein Herzinfarkt kann lebensbedrohlich sein! Deshalb ist es wichtig, die Symptome eines Herzinfarkts so früh wie möglich zu erkennen

Eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung ist geprägt durch ein extremes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Hinter dem oft selbstverliebten oder arroganten Auftreten stehen meist Schmerz und Leid - und ein im Grunde schwaches Selbstwertgefühl.


Unter anderem wurden Beiträge auszugsweise von: DGSP e.V., DGE e.V.,

Prof. Dr. med. Aloy Berg,  Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff,  Prof. Dr. med. Detlef Kunze, Prof. Dr. med. Hans Hauner

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche
Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) e.V., Deutsche Gesellschaft für
Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) e.V., Deutsches Kollegium
für Psychosomatische Medizin (DKPM), Deutsche Gesellschaft für Essstörungen (DGESS) e.V.,
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie und metabolische Chirurgie (CAADIP) der
Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V., Adipositaschirurgie-
Selbsthilfe Deutschland e.V. (AcSDeV)