Sitzen aber wie?

01.12.2022

Einfach hinsetzen

Es gibt einige Statistiken die das schlechte Sitzen, dass dauernde Sitzen, dass zu lange Sitzen eingehend beschreibt. Ständig werden wir darauf aufmerksam gemacht. Morgens nach dem Schlaf sitzen wir am Kaffeetisch, anschließend im PKW, (öffentliches Verkehrsmittel) um anschließend im Büro, am Arbeitsplatz wieder zu Sitzen. Teilweise bis zu 8 Stunden. Dann nach Hause. Wenn der Weg nicht zu weit ist - sitzen wir wieder auf dem Rad, auf dem Motorrad, im Auto, in der Straßenbahn, oder im Bus. Und daheim, sitzen wir auf dem Sofa, auf dem Stuhl und oder im bequemen Sessel.

Da nützt es auch nur wenig, sich vielleicht in der Natur zu bewegen. Denn anschließend Sitzen wir wieder. Wir sollten vielleicht mehr Wert auf das Sitzen im Allgemeinen legen. Wie wir Sitzen sollte da im Vordergrund stehen. Wir legen im Allgemeinen viel Wert auf einen gewissen Luxus. Der Ehemann möchte etwas mehr Luxus am und im PKW. Die Ehefrau braucht immer etwas Neues. Von der Tasche von Prade bis Gucci. Und in der Wohnung vielleicht alles ganz modern. Für die meisten ist modern nicht modern genug. Breite tiefe Sitze und meistens auch noch niedrig. Was bedeutet, der Bauch wird stark eingedrückt. Man könnte auch sagen, die Knie am Kinn. Eine unmögliche Sitzhaltung. Für junge Menschen bis 40 Jahren kein Problem. Aber mit 50 Jahren fängt es dann aber auch an unangenehm zu werden.

Und dann brauchen wir noch die Statistik: Fast die Hälfte der Deutschen (46 %) sitzt an einem typischen Wochentag zwischen fünf und acht Stunden. Weitere 21 Prozent sitzen sogar mindestens neun Stunden am Tag. Wenn man bedenkt, dass mehr als sechs Stunden tägliches Sitzen die Lebenserwartung deutlich sinken lässt, sind das alarmierende Zustände. Dieses Problem betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche und Kinder: Deutsche zwischen vier und 20 Jahren verbringen fast 70 Prozent ihrer wachen Zeit im Sitzen. 40 Prozent der Berufstätigen arbeiten in Deutschland fast nur im Sitzen. Wer die häufige Sitz-Zeit nicht durch Bewegung ausgleicht, bekommt schnell körperliche Probleme: 25 Prozent der Antisportler haben ständig Rückenschmerzen und weitere 13 Prozent klagen zumindest öfter darunter. Vielen ist das auch bewusst, aber ihr vollgepackter Alltag lässt keinen regelmäßigen Ausgleichssport zu.

So geben zwar 51 Prozent der Deutschen an, sie würden sich gerne mehr bewegen, aber 41 Prozent klagen auch darüber, dass ihr Arbeitsalltag kaum Bewegungspausen zulässt.

Gerade Menschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren fühlen sich von ihrem Alltag (Studium, Beruf, Familie) derart eingenommen, dass 55 Prozent von ihnen abends nur noch erschöpft auf das Sofa fallen. Statistik Ende.

Kommen wir also wieder zurück zum eigentlichen Thema:

Sitzen aber wie?

Vielleicht sollten wir dynamisch Sitzen. Es kommt auch auf die Sitzhaltung an. Der Rücken sollte aufrecht gelehnt an der Rückenlehne des Stuhls bzw. Sessel sein. Keinesfalls nach vorne oder seitwärts gebeugt sein. Die Rückenlehne des Sessels (Stuhl, Trippelstuhl) passt sich dabei der jeweiligen Position an und stützt den Bewegungsapparat. Öfters veränderte Sitzhaltungen verbessern die Durchblutung der Muskulatur und die Nährstoffversorgung der Bandscheiben. Falsches - sprich: statisches - Sitzen kann hingegen zu verschiedenen Beschwerden führen, wie Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Verspannungen.
Allerdings: Dynamisches Sitzen ist kein Muskeltraining. Aus diesem Grund sollte ist immer ein ergonomischer Sessel sein. Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Sitzhaltung ist ein ergonomischer Sessel. Er entlastet den muskulären Halteapparat und stützt den Körper dort ab, wo Zwangshaltungen eine Überbeanspruchung verursachen können. Gleichzeitig bietet er kleine, aber wichtige Bewegungsanreize, z.B. durch eine flexible Rückenlehne oder eine variable Sitzfläche. Weitere ergonomische Merkmale sind eine verstellbare Sitzhöhe und verstellbare Armlehnen.

So sitzen Sie rückengerecht

In der aufrechten Sitzhaltung kann die Wirbelsäule eine natürliche doppelte S-Form einnehmen und wird dabei am günstigsten belastet. Das Becken ist leicht nach vorne gekippt, und der Rücken bildet ein natürliches Hohlkreuz. Ein ergonomischer Sessel unterstützt eine aufrechte Sitzhaltung.

Sitzhöhe: Die Sitzfläche ist in der richtigen Höhe, wenn Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel einen 90-Grad-Winkel bilden. Die Füße sollten dabei mit der ganzen Sohle auf dem Boden stehen und die Arme locker auf dem Tisch aufliegen. Die Sitzfläche sollte die Oberschenkel zu zirka zwei Drittel abstützen. Wichtig ist, Durchblutungsstörungen in den Beinen zu vermeiden, die zum Beispiel durch stark abgewinkelte Beine oder zu stark aufliegende Oberschenkel entstehen können.

Sitztiefe: Man sollte so weit hinten sitzen, dass der Rücken die Lehne berührt. Die Sitzfläche ist richtig eingestellt, wenn zwischen Kniekehle und Vorderkante noch etwa eine Handbreit Platz ist.

Rückenlehne: Der Rücken sollte die Lehne berühren und im Lendenbereich großflächig abgestützt werden. Das Becken sollte leicht nach vorne gekippt sein, das unterstützt eine aufrechte Sitzhaltung.

Armlehnen: Wenn die Unterarme auf den Armlehnen aufliegen, werden die Schultern entlastet. Dabei sollten die Unterarme mit den Oberarmen einen rechten Winkel bilden. Manche Armstützen lassen sich auch zur Seite drehen, um die Maus besser bedienen zu können.

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6 Fragen und unsere Antwort

Punkt 1.  Was passiert bei falschem Sitzen?

Punkt 2. Wie sitzt man richtig auf dem Stuhl/ Sessel?

Punkt 3. Ist es gesund auf dem Boden zu Sitzen?

Punkt 4. Was sind die Ursachen für falsches Sitzen?

Punkt 5. Welche Sitzposition ist schädlich?

Zu Punkt 1

Weitere Folgen von falschem Sitzen. Es entstehen Probleme wie: Schmerzen oder Probleme mit den Gelenken, Abklemmen der Nerven und Adern, Gewebe-Reizung, Darm-Störungen, Atembeschwerden, Schwierigkeiten beim Aufstehen, etc. Gründe genug, um sich Gedanken über eine richtige Sitzhaltung zu machen.

Zu Punkt 2

Wie richtig sitzen? Man sollte weit hinten sitzen, sodass der Rücken die Lehne berührt. Die Lenden sollten abgestützt werden können. Zwischen der Kniekehle und der Vorderkante des Stuhls sollte eine Handbreite Platz sein.

Zu Punkt 3

Eine Runde auf dem Boden zu sitzen, ist immer gesund. Setzen Sie sich in den Schneidersitz, richten sich in eine gerade Haltung auf und ziehen Sie die Schultern nach hinten und nach unten. Legen Sie die Hände auf Ihren Oberschenkeln, Knien oder in Ihrem Schoß ab.

Zu Punkt 4

Zwar haben Studien gezeigt, dass Sitzen nicht Schuld an Wirbelverschleiß oder Bandscheibenschäden ist, den Rücken also nicht richtig kaputtmachen kann. Doch wer falsch oder zu lange sitzt, riskiert trotzdem heftige Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, vor allem, wenn er dahockt wie festgeklebt.

Zu Punkt 5

Sitzen ist Schwerstarbeit für den Körper. Sitzprobleme entstehen vor allem durch eine falsche Sitzhaltung (kein Ausnutzen der kompletten Sitztiefe) oder falsche Benutzung der Stühle (z.B. falsche Einstellungen der Sitzhöhe oder Armlehnen).

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