Spezial Sessel bei Parkinson

09.08.2022

Parkinson-Syndrome werden in vier Gruppen eingeteilt. Morbus Parkinson (Idiopathisches Parkinson-Syndrom) ist eine davon. Daneben gibt es noch drei weitere Typen des Parkinson-Syndroms.  Die "echte" Parkinson-Krankheit - auch idiopathisches Parkinson-Syndrom genannt - zeigt sich bei jedem Patienten anders. Abgesehen davon unterscheiden sich parkinsonähnlichen Erkrankungen von der Parkinson-Krankheit. Diese heißen Parkinsonismus oder Parkinson-Syndrom: ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die Parkinson ähneln. Der Unterschied liegt im Dopamin: Bei Parkinson ist die Produktion gestört, bei Parkinsonismus verläuft die Aufnahme nicht gut, wodurch Parkinsonmedikamente bei Parkinsonismus nicht wirken.

Mögliche Arten von Parkinson

  • Postenzephalitisches Parkinson-Syndrom (nach Gehirnentzündung)
  • Parkinson-Syndrom durch Vergiftung (Schwermetalle)
  • Vaskulär-Parkinsonismus (durch Diabetes)
  • Parkinsonismus als Nebenwirkung von Medikamenten
  • Demenz mit Lewy-Körperchen (mit Halluzinationen)
  • Erblicher Parkinson
  • Juvenile Parkinson (bei unter 20-Jährigen)

Im weiteren Verlauf von Morbus Parkinson fallen erste Bewegungsstörungen auf. Zunächst wirken sich diese Beschwerden kaum auf das Alltagsleben aus. Mit der Zeit fällt es den Betroffenen jedoch zunehmend schwerer, feinmotorische Tätigkeiten wie Schreiben, Kämmen, Zähneputzen oder das Zuknöpfen einer Hose zu bewältigen. Es gelingt ihnen immer schlechter, mehrere Bewegungsabläufe aufeinander abzustimmen.

Bereits im Frühstadium kann Parkinson das Erscheinungsbild beeinflussen:

  • Zum einen ändert sich der Gang- Menschen mit Morbus Parkinson bewegen sich in kleinen Schritten und vornübergebeugt voran. Die Arme schwingen weniger mit, was sich anfangs besonders auf einer Seite zeigt.
  • Zum anderen erstarrt die Gesichtsmimik bei der Parkinson-Krankheit zunehmend (sog. Maskengesicht), außerdem kann die Stimme etwas leiser werden. Zeitweilig zittern die Hände in Ruhe (sog. Ruhetremor).
  • Darüber hinaus wird die Handschrift bei Morbus Parkinson zunehmend kleiner und unleserlicher.

Demenz mit Lewy-Körperchen

Bei schwankender Verminderung der geistigen Leistungsfähigkeit des Patienten in Kombination mit Parkinson-Symptomen wie Zittern, Muskelsteifheit, langsame Bewegungen, eine gebeugte Haltung und Gangstörungen, kann es sich um eine Demenz mit Lewy-Körperchen handeln.

Auch Lewy-Körperchen-Demenz genannt. Schon recht früh im Krankheitsprozess, kann der Patient Dinge sehen, die nicht vorhanden sind.

Durch diese visuellen Halluzinationen ist die Demenz nicht einfach festzustellen. Das Gedächtnis des Patienten und seine Fähigkeit, normale tägliche Handlungen auszuführen, bleiben oft lang in Ordnung. Dem stehen wieder Perioden von Verwirrung und Depressionen gegenüber. Der Grad der Demenz wechselt pro Tag.

Lewy-Körperchen sind abnorme Eiweißablagerungen in den Nervenzellen. Bei Menschen mit Parkinson sind die Eiweißablagerungen in der Substantia nigra. Wenn der Patient innerhalb eines Jahres nach Beginn der Parkinson-Symptome Anzeichen einer Demenz zeigt, wird diese Lewy-Körperchen-Demenz genannt. Zeigen sich im späteren Krankheitsverlauf Anzeichen einer Demenz, fällt dies unter Parkinson-Demenz.

Fitform-Sessel die Beste Hilfe bei Parkinson

Bei Parkinson handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, bei welcher es zu Problemen im Bewegungsapparat (Bewegungsarmut, Zittern, Steifheit) kommt. Ausgelöst wird Parkinson durch den Verlust an bestimmten Gehirnzellen. Das wichtige Hormon Dopamin kann nicht mehr in richtiger Anzahl produziert werden und somit kommt es bei dem Betroffenen zu einem Problem in der Bewegung.

Parkinson befällt vor allem ältere Menschen zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, wobei häufiger Männer davon befallen werden. Jedoch sind auch zehn Prozent der Erkrankten jünger als vierzig Jahre.

Sessel-Optionen zum Krankheitsbild:

Schalenrücken

Die Rückenlehne wird in Schalenform aufgebaut (wie bei Auto-Sport-Sitzen), und gibt dadurch besonderen Seitenhalt für den Nutzer. 

Dieses sorgt u.A. dafür, dass die Person stabil und gestützt in dem Sessel sitzen kann und nicht zur Seite wegrutscht. 

Es sind verschiedene Ausführungen dieses Rückens lieferbar.

Schulterpelotten / Beinpelotten

Alternativ zum Schalenrücken können auch Stützpelotten im Schulterbereich wie auch im Fußbereich angebracht werden. Diese Pelotten verhindern ein seitliches Herausgleiten.

Nackenkissen

Fitform bietet verschiedene Kopf- und Nackenkissen, die durch ein Gegengewicht höhenverstellbar und in unterschiedlichen Dicken, Abmessungen und Formen erhältlich sind. So können Sie die richtige Nacken-/Kopfunterstützung ganz individuell bestimmen. Es sollte ein Nackenkissen mit loser Füllung verwendet werden. So kann die stärke des Kissens individuell angepasst werden